KARL ERB: ICH BIN MITGLIED DER SPORTHILFE WEIL...
«Weil Ziele, Respekt und Disziplin
heute keine Selbstverständlichkeit
mehr sind!»
In meinem Elternhaus war Sport immer ein Thema. Mein Vater war schon Trainer des Militärpatrouille-Goldteams bei Olympia in Chamonix 1924 und ab 1929 Chefredaktor der Zeitung «Sport». Die Leidenschaft für den Sport wurde mir praktisch in die Wiege gelegt. 1949 begann ich meine Karriere als Berufs-Sportjournalist und ich engagierte mich in verschiedenen Sportorganisationen. So war ich 1970 als Geschäftsleitungsmitglied des Nationalen Komitees für Elitesport bei der Gründung der Sporthilfe aktiv mitbeteiligt, gehörte dem Stiftungsausschuss an und bin der Sporthilfe bis heute treu geblieben, weil mir die Institution am Herzen liegt. Ich bin überzeugt, dass der Sport für junge Menschen eine hervorragende Lebensschule darstellt und in unserer Gesellschaft eine bedeutsame Aufgabe erfüllt. Ziele zu verfolgen, respektvolle Haltung und Bereitschaft zur Disziplin sind heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Solidarität mit der Sporthilfe ist eine Grundlage dafür, dass junge Schweizer Sportlerinnen und Sportler ihren Weg an die Spitze gehen können. Deshalb ist unsere Unterstützung so wichtig.
Karl Erb
Sportjournalist und
Ehrenmitglied Swiss Olympic
(Geschrieben im April 2010 für die Mitgliederzeitschrift zoom der Stiftung Schweizer Sporthilfe)
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