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HEDI FEUZ: «ICH BIN MITGLIED DER SPORTHILFE, WEIL...»

«… ich aus Erfahrung weiss, wie viel Sporttalente und ihre Eltern investieren.»

Das Skifieber hat unseren Sohn Beat mit vier Jahren gepackt. Dass er 20 Jahre später sein erstes Weltcuprennen gewinnen würde, daran haben wir damals keine Sekunde gedacht. Beats Nachwuchszeit war für uns als Eltern eine ziemliche Herausforderung. Frühmorgens versorgten wir das Vieh auf unserem Bauernhof im Emmental, am Nachmittag standen wir im Wallis, Berner Oberland oder auch in der Innerschweiz am Pistenrand und feuerten ihn an. Wir haben Beat zu Trainings und Rennen durch die halbe Schweiz gefahren, ihm die Ski präpariert, seine Siebensachen gepackt und ihn nach den Rennen mit warmem Tee versorgt. Über all die Jahre haben wir etwa 200’000 Franken in seinen Sport investiert und dafür auch auf einen grösseren Ausbau unseres Bauernhofs verzichtet. Einige haben uns damals für etwas verrückt gehalten. Aber wir haben Beat gerne unterstützt, ohne daran zu denken, ob sich der Aufwand einmal auszahlen würde. Uns war einfach wichtig, dass unser Sohn etwas Gesundes tut. Die Unterstützung der Sporthilfe war dabei sehr wertvoll. Das Geld, welches Beat als «Nachwuchsathlet des Jahres» erhielt, hat er sparsam und sinnvoll in seinen Sport investiert. Heute steht unser Sohn auf eigenen Beinen. Und ich unterstütze als Sporthilfe-Mitglied diejenigen Talente und ihre Eltern, die vor den gleichen Herausforderungen stehen wie wir früher.

Hedi Feuz,
Mutter von Skirennfahrer Beat Feuz


(Geschrieben im Dezember 2011 für die Mitgliederzeitschrift zoom der Stiftung Schweizer Sporthilfe)

 

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